„Sh!t … wo ist mein Bike?“ Machen wir uns nichts vor, Bike-Diebstahl ist leider ein präsentes Thema. Doch wie schützt ihr euer bestes Stück und was könnt ihr tun, damit euer Bike bei der lächerlichen Aufklärungsrate von rund 10 % wiedergefunden wird? Und wer holt nach einem Unfall eigentlich Hilfe, wenn ihr es nicht mehr könnt?

E-Biken ist großartig! Egal ob „downtown“ zwischen Häuserschluchten, in den Bergen oder beim Transportieren schwerer Lasten mit dem Cargo-Bike, unsere elektrisch unterstützte Freiheit und Mobilität ist uns viel wert. Für uns ist das Fahren kein reines Mittel zum Zweck, sondern ein Lebensgefühl – und das lassen wir uns auch etwas kosten! Umso wichtiger ist es, dass unser Bike richtig gegen Diebstahl abgesichert ist. Eines vorweg: Mit dem Billigschloss vom Discounter um die Ecke wird das nichts! Guter Schutz ist ähnlich wie guter Rat: oftmals teuer. Wer kennt nicht das unangenehme Gefühl, wenn das kostbare E-Bike zwar angeschlossen, aber für längere Zeit außer Sichtweite ist? Richtige Freude am Bike kommt nur auf, wenn wir es auch wirklich sorgenfrei einsetzen können – wie, wann und wo wir es wollen. Damit ihr beim Abstellen oder auch während der Fahrt möglichst relaxt sein könnt, zeigen wir euch, wie ihr eure zweirädrige Kostbarkeit nicht nur sicher abstellt, sondern auch die Fahrt selbst sicherer gestaltet.

1. Save your Bike

Fahrraddiebstahl ist leider Realität und nicht nur in vielen Großstädten gang und gäbe. Auch das teuerste Schloss ist keine Garantie dafür, dass euer Bike nicht gestohlen oder durch Vandalismus beschädigt wird. Zumindest gegen Ersteres hilft aber bereits prophylaktisch ein hochwertiges und maximal sicheres Schloss. Dank neuer Technologien könnt ihr euren Büroalltag oder einen Tag im Freibad beruhigt angehen. Denn Sensoren im Schloss oder direkt am Bike erkennen mittlerweile jede Bewegung und schlagen Alarm, sobald sich jemand an eurem Rad zu schaffen macht. Wir zeigen euch die spannendsten Produkte, die euer Bike sicherer machen.

Oldschool – Von Schlössern und Pfosten

Grundsätzlich kann natürlich jedes Schloss geknackt werden, aber ein hochwertiges Schloss aus gehärtetem Stahl kann Diebstahlprofis mehrere Minuten beschäftigen, während ein Billigschloss in Sekundenschnelle geknackt ist. Deshalb gelten hier gleich zwei Faustregeln:

  1. Mehr Gewicht gleich mehr Sicherheit.
  2. Hauptsache, euer Schloss ist besser als das Schloss am Rad neben eurem Bike. 🙂

Zahlreiche Tests haben ergeben, dass Bügel-, Ketten- und Faltschlösser Langfinger am längsten beschäftigen. Doch auch ein noch so sicheres Schloss bringt euch nichts, wenn ihr es während eines kurzen Stopps beim Bäcker nicht benutzt oder falsch verwendet. Denn wenn euer Bike nicht an einem stabilen Bügel oder Ähnlichem angeschlossen ist, kann es einfach weggetragen werden. Der Weg zum Sprinter ist oft nicht weit. Niedrige Pfosten und Straßenschilder sind zum Anschließen nicht zu empfehlen, da potenzielle Kriminelle das Bike dann einfach anheben können.

Back to school – Macht niemals diese Fehler

  • Abschließen an niedrigen Masten, Straßenschildern oder Pfosten
  • falsches Durchfädeln des Schlosses am Rahmen oder Laufrad
  • Zahlenschloss-Code nach Abschließen nicht verdrehen
  • Schlüssel im Schloss stecken lassen
  • beim Kauf des Schlosses sparen

Unsere Schloss-Empfehlungen:

Das Laute: ABUS-Bügelschloss 770A SmartX

Zugegeben, Bügelschlösser sind nicht gerade sexy und vergleichsweise sperrig. Dafür sind hochwertige Modelle aber auch verdammt schwer zu knacken. Mit dem 770A SmartX geht ABUS einen Schritt weiter und koppelt das 1,8 kg schwere Schloss mit dem Smartphone. Das Schloss öffnet sich, sobald das Handy in der Nähe ist. Dadurch lässt sich das 770A SmartX sehr komfortabel bedienen und schnell öffnen. Doch es legt in Sachen Sicherheit noch einen drauf: Eine integrierte Alarmanlage erkennt, wenn sich jemand am Schloss zu schaffen macht, und löst einen abschreckenden und lauten Alarmton aus. Der Preis von knapp 200 € ist happig, aber in Anbetracht der gebotenen Sicherheit gerechtfertigt.

Kosten: 199,95 €

Tops

  • super bequem beim Auf- und Absperren
  • laute Alarmanlage zur Abschreckung

Flops

  • sperrig
  • vergleichsweise teuer

Das Vielseitige: ABUS-Kettenschloss CityChain 1010

Im Gegensatz zu einem sperrigen Bügelschloss bietet euch ein Kettenschloss deutlich mehr Flexibilität. Mit über 1 m Länge könnt ihr mit dem CityChain 1010 auch mehrere Bikes aneinander oder euer Bike an einen massiven Pfosten ketten. Vor allem für E-Bike-Fans bietet ABUS mit der Code Card ein praktisches Feature. Mit ihrer Hilfe könnt ihr beim Kauf eures Bikes dafür sorgen, dass derselbe Schlüssel sowohl in das Akkuschloss eures E-Bikes als auch ins ABUS-Schloss passt – super praktisch! Das Sicherheitslevel hochwertiger Kettenschlösser ist sehr hoch, dafür sind sie aber auch sehr schwer. Die 99,95 € teure CityChain 1010 bringt es z. B. auf über 2 kg Gewicht.

Kosten: 99,95 €

Tops

  • super flexibel einsetzbar
  • relativ kleines Packmaß
  • ein Schlüssel für Bike und Schloss

Flops

  • schwer

New School – Wenn dein Bike weiß, wo es ist

Keyless Go, elektrische Wegfahrsperre, Handy-Connectivity, Alarmanlage und, und, und: Was nach dem Ausstattungskatalog eines Neuwagens klingt, ist längst in der Bike-Welt angekommen. E-Bikes sind zunehmend vernetzt, smart und somit sicherer. Denn wer ohnehin GPS und Mobilfunk zum Routen-Tracking an Bord hat, kann damit natürlich auch das gestohlene Fahrrad aufspüren. Einige Systeme, z. B. von Stromer oder Greyp, verfügen über einen Kill-Switch, mit dem der Motor aus der Ferne deaktiviert werden kann. Das E-Bike ist somit für die Langfinger nicht mehr zu gebrauchen und uninteressant. Mit der ganzen Technologie wird nicht nur Diebstahlprofis das Leben schwerer, sondern auch euer eigenes sicherer gemacht: Systeme wie Help Connect am Bosch SmartphoneHub oder Haibike eConnect erkennen nämlich auch Stürze und rufen um Hilfe, wenn ihr es nicht mehr könnt. Eine Voraussetzung, dass die Systeme auch reibungslos funktionieren, ist das Mobilfunknetz – denn ohne geht bei den meisten Tracking- und Sicherheitssystemen fast nichts.


Haibike eConnect

Haibike-Fans aufgepasst: Mit Haibike eConnect werden die meisten XDURO- und SDURO-Modelle smart! Das 299 € teure Nachrüstkit verfügt nicht nur über Diebstahlerkennung und Bike-Tracking, sondern auch über Sicherheitsfeatures wie eine automatische Sturzerkennung. In den FLYON-Modellen von Haibike ist das eConnect bereits serienmäßig im riesigen Bordcomputer verbaut. Egal ob ab Werk oder nachgerüstet beinhaltet die Hardware GSM, GPS, Bluetooth, Sensoren und – vor allem – einen separaten Akku, der während der Fahrt geladen wird.

So kann ein Haibike mit eConnect auch aufgespürt werden, wenn der große Akku des Motors seit Wochen ausgebaut ist. Mit dem aktivierten digitalen Bike-Lock schlägt euer Handy Alarm, wenn das Haibike ungewollt bewegt wird. Allerdings braucht Haibike eConnect etwas länger als vergleichbare Systeme, um euch in einer solchen Situation zu benachrichtigen, wodurch potenzielle Langfinger schon längst weggeradelt sein können. Beim Stopp an der Eisdiele solltet ihr also weiterhin wachsam sein. Aber das das eConnect-Webportal kann mehr als nur Sicherheit: Ihr könnt hier und über die App auch eure Touren analysieren lassen.

Kosten:

  • Nachrüstkit inkl. 36 Monate Mobilfunkverbindung: 299 €
  • Serienmäßig verbautes eConnect in FLYON-Modellen: kostenfrei inkl. 24 Monate Mobilfunkverbindung, danach 99 € (für 3 Jahre)
  • Kosten für einen Mobilfunkvertrag für 36 Monate: 99 €

Tops

  • umfangreicher Funktionsumfang
  • Sturzerkennung/Notrufservice
  • nachrüstbar bei älteren Modellen

Flops

  • zeitliche Verzögerung, bevor das Handy Alarm schlägt (ca. 20–30 s)
  • kein Kill-Switch
  • 36 Monate Vertragslaufzeit

Greyp Central Intelligence Module

Smartphone trifft Smart-Bike: Seit der Vorstellung des Greyp G6 hat die Digitalisierung und Connectivity bei E-Bikes ein neues Level erreicht und ist zu einem der heißesten Themen der Bike-Branche geworden. Wir hatten bereits vor seiner Markteinführung exklusiv die Möglichkeit, das Greyp G5.2 und alle seine Connected-Features für euch zu testen. Ebenso wie das G6 strotzt es nur so vor Digitaltechnik. Herzstück ist das Central Intelligence Module (CMI) mit Routentracking und Diebstahlschutz inkl. Kill-Switch – eine Funktion, mit der ihr das Bike aus der Ferne für Langfinger unbrauchbar machen könnt. Zusätzlich zu diesen gängigen Funktionen hält es zahlreiche Gimmicks für euch parat: Außer Front- und Heckkameras, die permanent alles aufzeichnen, sind vor allem sinnvolle Navigationsfeatures an Bord, die die Restreichweite mit eurem momentanen Akkuladestand berücksichtigen.

Leider gibt es bisher noch keine Funktion, die euch eine Warnung ans Smartphone schickt, wenn das Bike unberechtigterweise bewegt wird. Als zentrales Display kommt am Greyp G5.2 das Smartphone zum Einsatz, das mit einer simplen, aber zuverlässigen Halterung zentral vorm Vorbau befestigt wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Lösungen könnt ihr fast jedes gängige Smartphone nutzen, sowohl mit als auch ohne Hülle. Updates für das E-Bike oder die zahlreichen App-Gimmicks erfolgen automatisch und über den Mobilfunk, wodurch ein Greyp immer auf dem aktuellsten Stand ist.

Kosten: Hardware im Bike inbegriffen; Kosten für den Mobilfunk stehen noch nicht fest

Tops

  • reichweitenbasierte Navigation
  • Kill-Switch
  • simple, aber geniale Handyhalterung

Flops

  • unzählige Kabel am Cockpit
  • keine Alarmfunktion

Stromer OMNI Connect

Was 1999 in der S-Klasse begann, ist endlich auch in der E-Bike-Welt angekommen: Keyless Go. Bei Stromer heißt das praktische System Smartlock und sperrt bzw. entsperrt das Bike, sobald ihr euch ihm mit eurem vorab registrierten Smartphone nähert oder euch von ihm entfernt. Mit Ausnahme des Stromer ST1 haben alle Stromer-Bikes das OMNI Connect-System mit Smartlock, Diebstahlschutz und Co ohne weitere Zusatzkosten mit an Bord. Der Clou des Systems ist der umfangreiche automatische Diebstahlschutz.

Wird ein gesperrtes Bike bewegt oder für mehrere Meter geschoben, aktiviert er sich automatisch und sorgt mit Hupe und Lichtanlage für viel Furore zur Abschreckung. Zusätzlich wird der Motor deaktiviert, die Position des Bikes wird ermittelt und der Besitzer wird per SMS vom Diebstahl informiert. Im Gegensatz zu den meisten anderen Systemen funktioniert OMNI Connect nur, wenn der Hauptakku im Bike aktiviert bzw. geladen ist. Er lässt sich ohne grobe Gewalt und Zerstörung des Bikes aber auch nur mit einem Passwort, Schlüssel oder dem verbundenen Smartphone entnehmen. Zusätzlich möglich sind Updates des E-Bikes und Services, bei denen der Fachhandel eine Fernwartung vornehmen kann. In der OMNI-App kann man die Statistik zu allen Fahrten auswerten und die Motorcharakteristik (z. B. die Stärke der Motorbremse oder das Drehmoment) anpassen.

Kosten: keine

Tops

  • umfangreiche Alarmanlage mit hoher abschreckender Wirkung
  • komfortables Smartlock
  • kostenfrei/keine Vertragsbindung

Flops

  • kein Akku-Backup
  • sehr geringer Funktionsumfang bei ST1

Riese & Müller RX Services

Wer absolute Gewissheit haben will, dass das eigene Bike auch das eigene Bike bleibt, kommt an einem Riese & Müller nicht vorbei. Denn mit dem RX Chip des RX Connect-Pakets von Riese & Müller bekommt euer Rad einen digitalen Fingerabdruck. Die 99 € teure Hardware wird, wenn ihr sie entsprechend mitbestellt, bei der Montage des Bikes fest und versteckt im Inneren des Rahmens verbaut. Später nachrüsten kann man den RX Chip leider nicht. Nach außen hin wird das Bike mit einem Sticker gekennzeichnet, um potenzielle Langfinger schon vorab abzuschrecken. Wie die meisten anderen Ortungschips setzt auch der RX Chip auf eine Kombination von GPS, Mobilfunk und zahlreichen Sensoren. Beim Mobilfunk verlässt sich Riese & Müller auf Narrowband IOT, das selbst in Kellern und hinter dicken Mauern noch für Empfang sorgen soll.

Doch bei der Ortung des Bikes hören die RX Services nicht auf, denn sie basieren auf einem umfangreichen Versicherungsschutz: ConnectCare. Bereits im Basispaket von ConnectCare ist der Wiederbeschaffungsservice inbegriffen. Das heißt, dass Riese & Müller bzw. ein Servicepartner das gestohlene Bike zusammen mit der Polizei aufspürt und zurückbringt. Falls das nicht innerhalb von 14 Tagen möglich ist, sorgt Riese & Müller für ein Ersatz-Bike. Natürlich gibt es auch ein All-Inclusive-Versicherungspaket: ConnectCare Comfort geht noch deutlich weiter und bietet einen umfangreichen Vollkaskoschutz, der auch den Verschleiß von Teilen, Elektronik und Akku berücksichtigt. Obendrein ist auch die Mobilität gewährleistet durch ein Ersatz-Bike im Diebstahls- oder Schadensfall. Mit den RX Services ist Riese & Müller der einzige Hersteller, der sowohl Hardware als auch Serviceleistungen von Versicherungen in einem zusammenhängenden Paket bündelt. Denn im Falle des Falles ist Riese & Müller der einzige Ansprechpartner, mit dem man sich herumschlagen muss. So viel Komfort hat natürlich auch seinen Preis: Je nach Versicherungswert des Bikes startet die Jahrespauschale bei 139,90 €. Das Comfort-Paket für das Load 60 aus unserem Cargo-Bike-Vergleichstest (auf Seite XX) kostet satte 369,90 €. Features wie eine Diebstahlwarnung, Statistiken und Routentracking über eine App sollen in Zukunft folgen und werden durch drahtlose Updates über Mobilfunk auch bei älteren Modellen verfügbar sein und automatisch aufgespielt werden.


Preise: 99 € einmalig (Hardware); ConnectCare-Services ab 139,90 € (Jahresbeitrag)

Tops

  • garantierte Wiederbeschaffung oder Ersatz
  • hohe Funkreichweite
  • umfassendes Versicherungspaket

Flops

  • ConnectCare-Vertragsbindung notwendig
  • kein Kill-Switch
  • keine Alarmanlage/Diebstahlwarnung

PowUnity

Für alle, die sich jetzt fragen, warum sie daheim kein Riese & Müller, Haibike, Greyp oder Stromer mit Bike-Tracking haben, hat PowUnity den BikeTrax GPS-Tracker zum Nachrüsten im Angebot. Er lässt sich bei nahezu jedem E-Bike einfach selbst – oder vom Fachhandel – nachrüsten. GPS-Tracker einbauen, App herunterladen, registrieren und schon kann man den Standort seines E-Bikes immer nachvollziehen oder den Tracker zur Streckenaufzeichnung nutzen.

Ein besonderes Feature ist der Guard-Modus, der sich in der App aktivieren lässt und auf dem Smartphone Alarm schlägt, sobald das Bike bewegt wird. So kann man sein Eis entspannt auf der Piazza genießen, ohne permanent einen prüfenden Blick auf sein Bike zu werfen.
Im Falle eines Diebstahls lässt sich das eigene Rad innerhalb der EU verfolgen. Die dafür notwendige Mobilfunkübertragung ist im ersten Jahr inbegriffen und kostet danach 3,95 € monatlich oder 39,90 € im Jahr. Sie kann ganz ohne Vertragsbindung jederzeit gekündigt oder wieder gebucht werden, wenn man sein Bike z. B. nur im Sommer nutzt. Wie die Systeme von Haibike und Co stellt eine kleine Batterie am GPS-Tracker genug Strom für bis zu 3 Wochen zur Verfügung, wenn der E-Bike-Akku entnommen wurde.

Kosten: 199,99 € Tracker (einmalig); 3,95 € (monatlich) oder 39,90 € (jährlich) für Datenübertragung innerhalb der EU

Tops

  • mit fast allen Motoren kompatibel
  • Guard-Modus
  • keine Vertragsbindung

Flops

  • Tracking nur innerhalb der EU
  • Einbau kann Spezialwerkzeug erfordern
  • kein Kill-Switch

Bosch Lock

Bosch Lock ist mit Abstand der günstigste und einfachste Diebstahlschutz in unserem Vergleich. Das Bosch-Premium-Feature ist für alle Bikes erhältlich, bei denen das Kiox-Display oder das ganz neue 2021er-Nyon-Display verbaut ist. Gegen eine einmalige Gebühr von 9,99 € werden Motor und Display miteinander gekoppelt, wodurch das magnetische Display – ähnlich wie beim Auto – als elektronische Wegfahrsperre agiert. Ohne das passende Display startet der Bosch-Motor des E-Bikes nicht. Der Bezahlvorgang und die Einrichtung am E-Bike laufen über den App-Store und sind in wenigen Minuten gemacht.

Ein klassisches Schloss kann und will Bosch mit dem Lock gar nicht ersetzen, vielmehr soll es das E-Bike für Langfinger unbrauchbar machen. Sollte jemand, der ein Rad gestohlen hat, im Fachhandel ein Ersatzdisplay verlangen, ist seinem Gegenüber sofort klar, dass es sich um ein gestohlenes E-Bike handelt. Zur Prävention hätten wir uns einen einheitlichen abschreckenden Sticker – ähnlich dem RX Connect-Warnschild von Riese & Müller – gewünscht, durch den das E-Bike bereits vor dem Diebstahl für Langfinger uninteressant wird. Im Alltag ist das Bosch Lock z. B. beim kurzen Stopp beim Bäcker oder an der Eisdiele super praktisch. Einfach das Display abziehen und schon gibt ein kurzer Warnton das Feedback, dass der Motor jetzt deaktiviert ist. Zum Entsperren wird das Kiox- oder Nyon-Display einfach wieder in die Halterung gesteckt.

Kosten: einmalig 9,99 € Aktivierungsgebühr

Tops

  • günstig
  • keine zusätzliche Hardware erforderlich
  • Bike für Langfinger unbrauchbar

Flops

  • keine audio-visuelle Abschreckung gegen Diebstahl
  • geringer Präventivschutz

Save your Ass

Platter Reifen, verbogener Lenker und Kratzer im Rahmen eures geliebten E-Bikes sind super ärgerlich, lassen sich nach einem Crash aber zum Glück schnell und einfach beheben. Was im Zweifel nicht so leicht zu reparieren ist und sich manchmal gar nicht mehr gerade biegen lässt, seid ihr! Auch wenn ihr denkt, die Straße zu regieren und euer Bike perfekt im Griff zu haben, heißt das nicht, dass alle anderen im Straßenverkehr genauso fit sind wie ihr. Deshalb vorab eine „uncoole“, aber dringende Empfehlung: Tragt euren Helm! Denn ohne Helm bringen euch die smarten Gadgets, die sich im Falle eines schweren Sturzes um euch kümmern sollen, auch nichts mehr. Hier zeigen wir euch, wie ihr mit teilweise einfachen Mitteln dafür sorgt, dass euch jemand zur Hilfe kommt, wenn ihr sie am dringendsten benötigt.

Bosch Help Connect

Nicht nur in Sachen Diebstahlschutz, sondern auch für euren körperlichen Schutz hat Bosch Lösungen parat: das Bosch Help Connect-Premiumfeature für die COBI.Bike-App. Mit der COBI.Bike-App wird euer Smartphone zum Display – an allen E-Bikes mit Bosch-Motor. Neben Navigation, Telefonie und Musik-Streaming bietet die App mit dem kostenpflichtigen Help Connect-Modul eine Sturzerkennung mit Notrufsystem an. Das Besondere: Der Notruf geht, wie bei vergleichbaren Services aus dem Automobilbereich, nicht direkt bei den Rettungskräften ein, sondern landet zuerst bei der speziell geschulten und jederzeit erreichbaren Help Connect-Assistenz, die dann wiederum je nach Bedarf die Rettungskette in Gang setzt.

Deshalb ist das Feature derzeit auch nur für alle mit deutscher SIM-Karte verfügbar. Hilfe kann man in insgesamt elf europäischen Ländern erreichen. Das Premium-Feature ist im ersten Jahr kostenlos und beläuft sich danach auf knapp 40 € Jahresgebühr. Wer die COBI.Bike-App bereits runtergeladen hat, benötigt auch die dazu passende Hardware am E-Bike. Das ist zum einen der SmartphoneHub, der bei einigen Bikes bereits als Display verbaut wird. Alternativ lassen sich zum anderen das alte Nyon- und Intuvia-Display mit einem Nachrüstkit auf eine COBI-Halterung umrüsten. Mit den anderen Bosch-Displays wie dem beliebten Kiox oder dem Purion ist Help Connect ebenso wenig kompatibel wie mit dem brandneuen 2021er-Nyon. Vor allem vom neuen Nyon hätten wir uns so eine Funktion aber erwartet.

Kosten: 3,99 € (monatlich); 39,99 € (jährlich)

Tops

  • die ersten 12 Monate sind gratis
  • direkter Kontakt zu geschultem Service-Team

Flops

  • nur für Nutzer mit deutscher SIM-Karte
  • Service nur in elf europäischen Ländern
  • nur mit COBI.Bike/SmartphoneHub kompatibel

Specialized ANGi

Der ANGi Crash Sensor von Specialized wurde entwickelt, um Stürze direkt am Helm und nicht am Bike zu erkennen. Viele Helme von Specialized kommen bereits mit einem integrierten ANGi-Sensor. Für 49 € gibt es den Sensor aber auch zum Nachrüsten für fast alle gängigen Helme. Die Sensoren im Inneren von ANGi erkennen Rotations- und Beschleunigungskräfte, die auf den Kopf wirken. Dank smarter Algorithmen erkennt ANGi jedoch selbst Stürze ohne direkten Impact am Helm. Gekoppelt wird das kleine ANGi-System mit der Specialized Ride-App auf eurem Smartphone, deren Nutzung beim Kauf eines ANGi-Helms oder -Sensors mit inbegriffen ist. Die App muss allerdings auch während der Fahrt ausgeführt werden, damit das ANGi-System aktiv ist, denn der Sensor selbst verfügt weder über GPS noch Mobilfunk. Dementsprechend ist er auf euer Handy und dessen Empfang angewiesen, um Hilfe zu holen und euren Standort zu übermitteln. Wird ein Crash erkannt, startet ein Countdown auf eurem Handy – und sobald er abläuft, werden eure hinterlegten Notfallkontakte informiert.

Kosten: ab 49,90 € (einmalig)

Tops

  • dkeine Abo-Kosten
  • kompakt und unauffällig
  • mit den meisten Helmen kompatibel

Flops

  • Specialized Ride-App muss laufen
  • kein wiederaufladbarer Akku (ca. 6 Monate Laufzeit)

WayGuard mit LightGuard Connect

Sichtbarkeit ist Sicherheit. Denn nur wenn die anderen im Straßenverkehr wissen, dass jemand mit einem Bike auf der Straße unterwegs ist, werden sie sich hoffentlich auch vernünftig verhalten. WayGuard ist ein Startup der Versicherung AXA und will für Sicherheit im Bike-Alltag sorgen. Daher hat das Team auch gemeinsam mit dem Lampenhersteller LITECCO das smarte Rücklicht LightGuard Connect entwickelt, das Alltagsnutzen und clevere Sicherheitsfeatures in einem liefert. Das akkubetrieben Rücklicht nutzt seine Sensoren nicht nur um Stürze zu ermitteln, sondern erkennt auch, wenn ihr bremst, und leuchtet kurzzeitig bis zu fünfmal heller, um den rückwärtigen Verkehr zu alarmieren.

Gekoppelt wird das smarte Rücklicht mit eurem Smartphone und benötigt zwingend die WayGuard-App, um einen Notruf absetzen zu können. Wie beim Specialized ANGi-System muss auch hier die App während der Fahrt aktiviert sein. Über die WayGuard-App werden nach Ablauf eines Countdowns aber nicht die angegebenen Notfallkontakte benachrichtigt (z. B. Freundeskreis oder Familie). Genau wie beim System von Bosch geht der Hilferuf zunächst an eine spezialisierte Leitstelle, die je nach Situation die professionellen Rettungskräfte benachrichtigt, alarmiert und mit allen relevanten Informationen versorgt. Leider gibt es für das Rücklicht bis jetzt keine Integration in den Stromkreislauf eures E-Bikes, weshalb ihr es über einen USB nach spätestens 12 h nachladen müsst. Auch die Rahmenbefestigung und die Optik des knapp 70 € teuren Rücklichts sind dem Preis nicht ganz angemessen.

Kosten: 69,95 € (einmalig)

Tops

  • Alltagsnutzen und Sicherheitsfeature in einem
  • Bremslichtfunktion
  • umfangreiche App
  • keine Abo-Kosten

Flops

  • Notruffunktion nur in Kombination mit laufender App
  • rudimentäre Halterung
  • geringe Akkulaufzeit

Apple Watch 5. Generation

Die eine Aufgabe eines Crash-Sensors ist die zuverlässige Sturzerkennung. Die andere ist mindestens genauso überlebenswichtig: das Absetzen eines Notrufs. Aber exakt das kann bei den einfacheren Geräten wie Specialized ANGi oder dem LightGuard Connect zum Problem werden. Denn sie sind nicht nur zwingend auf das Handy angewiesen, sondern auch auf die Aktivierung der entsprechenden Begleit-App. Vergisst man das, bringen einem die Notfall-Backups nichts. Anders ist es bei der aktuellen Apple Watch, die auch ohne Handy einen Notruf über Mobilfunk absetzen kann. Der größte Vorteil einer Smartwatch ist aber, dass ihr sie im Zweifel eh schon am Handgelenk habt und sie euch zusätzlich zur Sturzerkennung zahlreiche praktische Features bietet.

Ein echtes Multitalent eben! Doch genau da liegt auch eine Schwachstelle des Systems, denn die Algorithmen zur Sturzerkennung sind auf alle möglichen Situationen und nicht ausschließlich aufs Biken abgestimmt. So schlägt die Uhr z. B. bei sehr sportlicher Fahrweise auf dem Trail Alarm, ohne dass es zu einem Sturz kam. Hier sind Sensoren, die direkt am Bike angebracht sind (z. B. LightGuard Connect, Haibike eConnect), im Vorteil. Denn sie können auch erkennen, welche Kräfte am Bike gewirkt haben und ob es steht oder seitlich liegt. Falls ihr aber ohnehin eine Smartwatch habt, haben wir eine Empfehlung für euch: Richtet euch eure Notfallkontakte ein und aktiviert die Sturzerkennung!

Kosten: ab 437,65 € (Apple Watch Gen. 5)

Tops

  • großer Zusatznutzen
  • habt ihr vermutlich eh schon 🙂
  • keine Begleit-Apps notwendig

Flops

  • keine Bike-spezifischen Algorithmen

POC NFC-Helme

Sowohl den Tectal Race SPIN NFC als auch den Ventral Air SPIN NFC hat der schwedische Bekleidungs- und Protektoren-Spezialist POC mit einem integrierten NFC-Chip ausgestattet. Auf ihm könnt ihr all eure relevanten medizinischen Daten speichern. Das innovative Konzept ermöglicht Rettungskräften und Ärztinnen wie Ärzten, schnellstmöglich alle lebenswichtigen Informationen direkt vor Ort elektronisch abzulesen, solltet ihr selbst nicht mehr ansprechbar sein. Durch dieses passive und clevere Feature gelangen keine sensiblen Daten in eine Cloud, sondern werden direkt auf dem Helm gespeichert.

Zum Auslesen und Programmieren des Chips wird die App twICEme verwendet, die mittlerweile von nationalen wie internationalen Rettungskräften eingesetzt wird. Das macht die NFC-Modelle von POC besonders interessant für Personen mit medizinischen Vorbelastungen, Allergien oder Unverträglichkeiten etc., da das Verabreichen falscher Medikamente so verhindert werden kann. Der Tectal Race SPIN NFC geht noch einen Schritt weiter und setzt auf einen RECCO-Reflektor, mit dem ihr von einem spezialisierten Suchtrupp aus der Luft schneller gefunden werden könnt, wenn ihr von eurem Bike-Abenteuer in der Wildnis nicht zurückgekommen seid.

Kosten: ab 250 € (einmalig)

Tops

  • passive Sicherheit durch Informationsbereitstellung für Sicherheitskräfte
  • Verabreichen falscher Medikamente wird verhindert
  • RECCO-Ortung im Gelände auch ohne Handy-Empfang
  • Daten nur lokal gespeichert

Flops

  • keine aktive Sicherheit wie z. B. Sturzerkennung
  • teuer

Save your Money?

Versicherungen gibt es wie Sand am Meer und um sich durch das Kleingedruckte zu wühlen, geht schon fast der halbe Sommerurlaub drauf. Macht es überhaupt Sinn, sein Bike gegen Diebstahl und Vandalismus zu versichern? Zahlt da nicht einfach meine Hausratversicherung? Und wie war das noch mal mit der goldenen Kreditkarte? Zugegeben, auch wir sind keine Profis in Sachen Versicherung und haben uns deshalb einen Experten ins Haus geholt: Thomas Giessmann von ebikeversicherungen.net erklärt, worauf es ankommt, und hat drei Versicherungsanbieter genauer unter die Lupe genommen. Denn wie unser Cargo-Bike-Vergleichstest zeigt, können unsere urbanen Mobilmacher gerne bis zu 8.000 € kosten und sollten deshalb immer (!) versichert sein.

Oftmals ist ein Zusatzpaket zur Hausratversicherung nicht günstiger als eine spezielle Bike-Versicherung.

Die Hausratversicherung und ihr Haken

Die meisten Hausratversicherungen zahlen im Basistarif nur bei Bike-Diebstahl aus der eigenen Garage oder Wohnung und auch nur, wenn die Räumlichkeiten entsprechend abgeschlossen waren. Beim Diebstahl an der Straßenecke oder der Eisdiele greift die einfache Hausratversicherung also oft nicht. Eure Entschädigung im Falle eines Diebstahls richtet sich nach der Versicherungssumme für euren gesamten Hausrat. Beträgt die beispielsweise 75.000 € und euer Bike ist mit nur 1 % in diese Summe eingeschlossen, erhaltet ihr folglich nur 750 € von der Versicherung. Wenn ihr also gerade das neueste Discounter-E-Bike für 1.000 € gekauft habt, kann eure Hausratversicherung – die ihr im Zweifel ja eh schon habt – ein guter Deal sein. Ein hochwertiges E-Bike werdet ihr damit aber auch bei erhöhter Versicherungssumme in der Regel nicht sinnvoll abdecken können.

Auch wenn ihr euer neues E-Bike mit der goldenen Kreditkarte gekauft habt, ist es nicht automatisch sinnvoll versichert. Hier müsst ihr unbedingt das Kleingedruckte lesen.

Das sind die Voraussetzungen, damit die Versicherung greift

Es gibt eine Voraussetzung, damit alle hier vorgestellten Versicherungen einspringen: eine Anzeige bei der Polizei. Damit solltet ihr nicht lange warten, erledigt diesen bürokratischen Akt am besten noch am selben Tag. Auch Vandalismus an eurem Bike solltet ihr möglichst zeitnah anzeigen – spätestens innerhalb von 14 Tagen. Eine weitere Grundvoraussetzung: Eine Versicherung wird nur zahlen, wenn euer Bike entsprechend der Versicherungspolice angeschlossen war. Dabei spielen der Wert und die Art des Schlosses bei einigen Versicherungen eine wichtige Rolle. Wenn ihr euch an unsere Empfehlungen weiter oben in diesem Artikel haltet, seid ihr aber auf der sicheren Seite. Folgt man den Vorgaben der Versicherungen in dieser Übersicht, sollte das Schloss mehr als 50 € gekostet haben. Außerdem darf es kein reines Rahmen- oder Zahlenschloss sein. Unsere Empfehlungen basieren dabei auf den Versicherungsdienstleistungen, die im Sommer 2020 angeboten wurden. Wer also erst später auf diesen Artikel gestoßen ist, sollte vorab noch einmal genau prüfen, ob und wie sich die Versicherungsbedingungen geändert haben.

E-Bike-Versicherungen verschiedener Anbieter:

E-Bike-Versicherung der Ammerländer

Ammerländer ist vermutlich der größte und bekannteste Fahrrad- und E-Bike-Versicherer im deutschsprachigen Raum und hat bereits 2014 seine E-Bike-Versicherung lanciert, die seitdem stetig ausgebaut wurde. In Anbetracht des Preis-Leistungs-Verhältnisses liegt die Ammerländer Fahrradvollkaskoversicherung momentan definitiv auf Platz 1, weswegen ihr dort sehr gut aufgehoben seid – außer ihr habt ein Carbon-Bike, weil bei ihnen Rahmenschäden nicht versichert sind. Auch in Sachen Service und Bearbeitung der Schadensfälle zählt Ammerländer zu den besten Anbietern, meist erhält man innerhalb eines Tages Rückmeldung. Einzig bei Diebstählen kann die Bearbeitung wegen der Vielzahl an benötigten Unterlagen bis zu eine Woche in Anspruch nehmen. Auch das ist ein akzeptabler Zeitraum. Für Profis auf dem Bike wie Kuriere oder Lieferando-Spezialistinnenist die Versicherung allerdings nicht geeignet, denn sie ist auf die Bike-Nutzung zu privaten Zwecken beschränkt. Auch S-Pedelecs (45 km/h) sind von dieser Versicherung ausgeschlossen. Mit bis zu 10.000 € Neupreis lassen sich fast alle E-Bikes versichern, die nicht älter als drei Jahre sind.

E-Bike Versicherung von Hepster

Im Frühjahr 2019 hat Hepster einen sehr leistungsstarken Versicherungstarif veröffentlicht und sich damit preislich in die Top 3 auf dem deutschen Markt befördert. Zudem sind die Annahmerichtlinien außerordentlich angenehm: Hepster eignet sich beispielsweise auch perfekt für Unternehmen, da die Versicherung keinen Unterschied zwischen privater und gewerblicher Nutzung macht. Selbst Verleihräder lassen sich darüber versichern, was bei vielen anderen Versicherungen nur schwer möglich ist. Gebraucht gekaufte oder geleaste Bikes lassen sich ebenso versichern wie teure Bikes mit Carbonrahmen. Ebenfalls super praktisch: Das Bike muss nicht an einem festen Gegenstand abgesperrt werden, damit der Versicherungsschutz greift. Ein einfaches Rahmenschloss genügt bei Hepster. Wer also nur kurz mal zum Bäcker … Nein, an dieser Stelle wollen wir euch nicht ermutigen, euer Bike nur halbherzig abzuschließen. Das Vollkaskopaket von Hepster beinhaltet auch den Verschleiß eurer Teile, weshalb auch abgefahrene Reifen, Bremsbeläge und Co ersetzt werden: All-Inclusive.

E-Bike-Versicherung der Waldenburger

Je nachdem, wo ihr wohnt, könnt ihr außer Ammerländer und Hepster auch die Waldenburger Versicherung in Betracht ziehen. Denn in einigen Postleitzahlengebieten ist sie deutlich günstiger als die Ammerländer und bietet mit ihrem neuen Tarif eine echte Alternative. Lag sie 2019 nur im Mittelfeld, hat sie sich im Leistungsbereich mittlerweile stark der Ammerländer angepasst und versichert zu ähnlichen Bedingungen. Wie auch bei Hepster ist der Verschleiß im Vollkaskopaket mit inbegriffen, schließt hier aber Reifen und Bremsen explizit aus. Die Waldenburger ist wie die Ammerländer im Schadensfall sehr zügig in der Bearbeitung.

Welche E-Bike-Versicherung ist jetzt die beste?

Ganz klar die, die zu euren individuellen Anforderungen passt! Deshalb können wir euch auf diese Frage keine pauschale Antwort geben, schließlich spielen Faktoren wie euer Wohnort, der Neupreis des Bikes und die gewünschte Leistung eine entscheidende Rolle. Eine Empfehlung wollen wir euch aber auf jeden Fall mit auf den Weg geben: Versichert euer Bike! Denn bei den vorgestellten Versicherungspartnern habt ihr damit oft auch die Kosten für die Verschleißteile eures Bikes mit drin. Wenn ihr wissen wollt, welche Versicherung am besten zu euch passt, findet ihr unter ebikeversicherungen.net einen detaillierten Tarifrechner.

Peace out!

Alles ist möglich: Egal ob Einkaufen, Ausflüge oder sportliche Manöver, es gibt genügend Angebote, um euch und euer Bike abzusichern. Dank Biketracking, Alarmanlage und Diebstahlversicherung kann man teure E-Bikes auch ruhigen Gewissens im Alltag einsetzen. Obwohl es keinen endgültigen Schutz vor Langfingern gibt, könnt ihr zumindest das Investment in euer Traum-Bike absichern. Potenzial sehen wir in einer tiefer greifenden Connectivity, besseren Schnittstellen und der Integration unterschiedlichster Funktionen für mehr Convenience und eine bessere User-Experience.

Words: Photos: Benjamin Topf