Superleicht, durchdacht und auf Sicherheit getrimmt – das Woom GO 3 aus dem Test will Einsteigern den Start in die große Welt der Zweiräder erleichtern. Mit 5,8 kg, hohem Lenker und cleveren Details soll es Komfort und Kontrolle vereinen. Gelingt ihm das im Test und wo stößt es an seine Grenzen?

Dieser Einzeltest ist Teil eines Vergleichstests mit acht Kids Bikes bis 16 Zoll. Hier geht’s zur Kaufberatung und zum Überblick über alle Kinderfahrräder im Test.

woom GO 3 im Test: Blauer Haputrahmen, weiße Gabel und Sitz- bzw. Kettenstreben nebst einem hohen Lenker mit grüner Bremse.
Woom GO 3 | Gewicht: 5,85 kg | Preis: ab 459 € | Empfohlene Innenbeinlänge: 39 – 55,5 cm | Hersteller-Website

Das Woom GO 3 im Test

Das Woom GO 3 richtet sich klar an Kinder, die gerade mit dem Radfahren beginnen oder vom Laufrad auf ein Pedalrad umsteigen. Mit nur 5,8 kg muss es sich in puncto Gewicht lediglich knapp dem KUbikes 16S Superlight geschlagen geben – allerdings verfügt unser Testmodell im Gegensatz zum 16S Superlight über einen Ständer.

Seine einfache Handhabung verdankt es nicht nur dem geringen Gewicht, sondern auch dem tiefen Einstieg und dem hohen BMX-Lenker, der für gute Übersicht sowie eine aufrechte und stabile Sitzposition sorgt.

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Woom GO 3 Test: der grüne Bremshebel lässt sich über ein Rädchen ohne Werkzeuge anpassen.
Erste Sahne: der Bremshebel lässt sich ohne Werkzeuge anpassen.
Am Hinterrad befindet sich ein schwarzer Ständer, der leider etwas klappert.
Der Ständer klappert etwas auf rauem Untergrund.

Durchdachte Details wie schützende Griffenden oder die werkzeugfrei einstellbaren Bremshebel zeigen, wie viel Sorgfalt Woom in die Entwicklung der Bikes steckt. Mit einer Lenkeinschlagsbegrenzung, rutschfesten Griffen und einfach bedienbaren Schnellspannern liegt der Fokus klar auf Kontrolle und Sicherheit. Kleines Manko: Der Seitenständer klappert auf unebenen Wegen. Weiteres Zubehör, wie eine Klingel oder Steckschutzbleche, können auf Wunsch direkt im Woom-Shop mitbestellt werden.

Die relativ schmalen Reifen rollen auf Asphalt und Schotter gut, bieten aber wenig Polsterung für lose oder holprige Untergründe. Für echte Trails oder sportliche Einsätze ist das Woom GO 3 allerdings auch nicht gedacht – sondern für Abenteuer und Erkundungstouren in der Nachbarschaft.

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Die Hohe Front vermittelt viel Sicherheit.
Die Lenkeinschlagsbegrenzung aus schwarzem Gummi verbindet den Rahmen mit der Gabel und verhindert so ein flatterndes Vorderrad bei höherem Tempo.
Die Lenkeinschlagsbegrenzung verhindert ein flatterndes Vorderrad bei höherem Tempo.
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Fazit

Das Woom GO 3 überzeugt im Test als leichtes, sicheres Einsteigerbike mit liebevollen Detaillösungen für den Alltag. Gerade kleinere oder noch unsichere Kinder profitieren vom geringen Gewicht, dem tiefen Einstieg und der Sicherheit versprechenden Sitzposition. Praktisch: Die gut erreichbaren Bremshebel, die sich werkzeuglos verstellen lassen. Für richtiges Gelände fehlt es dem GO 3-Kinderrad zwar etwas an Komfort und Robustheit – für den Alltag ist es aber eine überaus stimmige und empfehlenswerte Wahl.

Tops

  • sehr leicht
  • werkzeugfreie Bremshebelverstellung
  • durchdachte Sicherheitsdetails
  • tiefer Einstieg

Flops

  • Ständer klappert im Gelände

Tuning-Tipp: auf breitere Reifen umrüsten sobald die ersten durch sind

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Words: Jonny Grapentin Photos: Lars Engmann