Inhaltsverzeichnis
- Ein Reifen fällt nur auf, wenn er versagt
- Fabrikneuer Sondermüll
- Brieffreundschaft
- Buchhalter des Verschleißes
- Teil der Geschichte
- Dauerläufer
- Wann hast du dich bei deinem Reifen bedankt?
- Unplattbar
- Ein Reifen hat einen Fußabdruck
- Material? Gesundheit!
- Generation Marathon
- Fazit
Abrojo … Abre ojo! Augen auf! Tja … ich habe die Augen nicht weit genug aufgemacht. Jetzt stehe ich flickend und fluchend am Straßenrand. Ruta 40. Argentinien. Irgendwo zwischen San Rafael und Mendoza.
Abrojo ist eine Pflanze. Auf Deutsch heißt sie Burzeldorn. Doch hinter dem putzigen Namen verbirgt sich eine eiskalte Kautschuk-Killerin. Ihr Ziel: Reifen. Autoreifen, Motorradreifen, Lkw-Reifen – Abrojo ist nicht wählerisch. Ihre dornenbewehrten Samen liegen immer so auf der Straße, dass mindestens ein Stachel zum Gummi zeigt. Wie ein mittelalterlicher Krähenfuß. Das Ergebnis: ein perfekter Einstichwinkel bei optimaler seitlicher Abstützung. Kudos an die Evolution.
Im Idealfall lässt sich Abrojo im Reifen eines Ziegenanhängers ein paar hundert Kilometer durch die Pampa chauffieren, um irgendwo im Staub ein neues Leben zu beginnen. Aber die botanische Landmine hat die Rechnung ohne Radreisende gemacht. Fahrradreifen sind schlicht zu dünn. Glatter Durchstich. Luft raus. Zehn Meter weiter endet der Ausflug. Pech gehabt, Abrojo. Das war 2011.


Ein Reifen fällt nur auf, wenn er versagt
Vor meiner Reise hatte ich mir zum ersten Mal im Leben Gedanken über Reifen gemacht. Gummimischungen, Laufleistung, Pannenschutz … im Bike-Alltag sind das abstrakte Begriffe. Das Schlimmste, was passieren kann, ist ein Fußmarsch bis zur nächsten Funkzelle. Aber auf Feuerland sind die Abstände zwischen den Funkzellen groß, und die Vorstellung, dass Amazon innerhalb von 24 Stunden einen neuen Mantel nach Caleta Yungay liefert, war damals noch abwegiger als heute. Das Verschleißteil entscheidet, ob man abends Quilmes trinkt oder nachts vom Puma gefressen wird. Da lohnte sich ein wenig Recherche.
In den Radforen erwartete ich die üblichen Grabenkämpfe fanatischer Markenjünger – stattdessen herrschte seltene Einigkeit. Der reiseradcommunityübergreifende Reifen-Konsens lautete: Schwalbe Marathon. Leidenschaftlich diskutiert wurde lediglich die Frage, welcher Marathon. Supreme, Extreme, XR … oder doch das Vorjahresmodell? Menschen huldigten Laufleistungen, analysierten Gummimischungen und feierten neue Profile. Ich entschied mich für den Schwalbe Marathon Extreme. SnakeSkin-Seitenwand und KevlarGuard-Durchstichschutz. Ohne „Plus“-Pannenschutz. Gewicht sparen und so.
4.000 Kilometer später verfluche ich mich und den KevlarGuard. Mich, weil das Reifengewicht bei 20 Kilo Gepäck vollkommen wumpe gewesen wäre. Den KevlarGuard, weil er den Kampf gegen Abrojo verloren hat. Vielleicht hat er davor aber auch unzählige Duelle gewonnen. Wer weiß. Ein Pneu hat das Pech, immer nur aufzufallen, wenn er versagt. Ein bisschen wie ein Torwart. Man misst ihn an seinen Aussetzern, nicht an seinen Paraden.
Die Pannenbilanz bis dahin: sieben gerissene Speichen, ein kaputter Shifter und ein gebrochenes Pedal. Dazu Begegnungen mit Reisenden, denen Kugeln aus den Lagern geflogen, Gepäckträger abgefallen und Rahmen weggeknickt sind. Einen Platten hatte ich bis dahin noch nicht. Der Reifen hat viel pariert. Ich blicke versöhnt auf den Marathon Extreme und packe die Pumpe ein. Kurz darauf fluche ich erneut.
Eine Abrojo kommt selten allein.

Fabrikneuer Sondermüll
Fünfzehn Jahre später. Das Thema Reifen holt mich wieder ein. Doch diesmal nicht auf der Ruta 40, sondern in Reichshof. Ich stehe vor dem Hauptsitz der Ralf Bohle GmbH – besser bekannt unter dem Markennamen Schwalbe. Auf dem Dach ein Garten mit Himbeeren und ein Bouleplatz, vor der Tür Ladesäulen. Auto laden ist kostenlos. Duschen zählt zur Arbeitszeit, wenn man mit dem Rad kommt, und zweimal pro Woche kümmert sich ein Mechaniker in der Werkstatt um die Bikes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu gemeinsame Rides, Tischtennisturniere und eine Kantine, die selbst angebautes Gemüse serviert.
Das Gebäude selbst wurde nach neuesten Umweltstandards gebaut. Keine Klebeverbindungen, offene Versorgungsleitungen, alles rückbaubar. Fast alles recycelbar.
Drinnen: viel Licht, guter Kaffee – und eine Markenerlebniswelt. Steffen Jüngst, Team Lead Communication, führt mich durch die Geschichte der Ralf Bohle GmbH. In den 1920er Jahren beginnt Ralf Bohle mit dem Export von Fahrradteilen nach Asien. 40 Jahre später dreht sich die Fließrichtung der Warenströme. Die Teile kommen jetzt aus Asien. Import statt Export. Die Fahrradindustrie steckt in der Krise. In Deutschland gehört die Zukunft dem Auto. Das Fahrrad verliert an Bedeutung – der Fahrradreifen hatte ohnehin nie eine.
Aus heutiger Sicht wirken viele Reifen der frühen 1970er Jahre wie fabrikneuer Sondermüll. Schwere Baumwollkarkassen, einfache Gummimischungen, schlechter Pannenschutz. Dazu enorme Fertigungstoleranzen, wenig Grip, mieser Rundlauf. Bohle erkennt darin eine Chance, nutzt seine Verbindungen nach Asien und wird 1973 vom Händler zum Hersteller. Unter dem Namen Schwalbe startet er zusammen mit dem koreanischen Partner Hung-A die Produktion von Fahrradreifen – nicht in Reichshof, sondern in Korea. Heute verkauft Schwalbe rund 25 Millionen Fahrradreifen im Jahr. Dazu Schläuche, Felgenbänder und Dichtmilch.

Brieffreundschaft
Ein Meilenstein in dieser Erfolgsgeschichte ist ein Modell, das zeitweise bekannter war als die Marke selbst: der Marathon. Der Schwalbe Marathon. Mit ihm wurde aus einem Verschleißteil etwas, worüber Menschen Geschichten erzählen. Seine eigene Story ist dabei so gut, dass Schwalbe sie hätte erfinden müssen, wenn sie nicht passiert wäre.
Normalerweise beginnt eine Produktentwicklung mit einem Lastenheft, mit einem Nutzerprofil, mit Zielparametern. Der Marathon beginnt mit einem Brief. Genauer gesagt mit ganz vielen Briefen.
1981 schreibt der Bremer Berufsschullehrer Wolfgang Reiche über 80 Fahrrad- und Komponentenhersteller an. Er bittet um Ausrüstung für eine Weltumradlung. Nur einer antwortet: Schwalbe. Das Unternehmen stellt Reiche und seiner Reisepartnerin Gudrun Brardt Reifen zur Verfügung. Ohne Instagram hätte die Geschichte hier eigentlich enden müssen. Denn Reiche hat keine Follower und keine Reichweite. Aber er hat etwas viel Besseres: feines Gespür, grenzenlose Detailverliebtheit – und eine buchhalterische Pedanterie.

Buchhalter des Verschleißes
Reiche dokumentiert akribisch, wie sich die Reifen auf unterschiedlichen Untergründen verhalten. Er erfasst Pannen und notiert Laufleistungen. Ein Buchhalter des Verschleißes. Bei Schwalbe begreifen die Ingenieure, dass sie auf eine wahre Goldader gestoßen sind. Sie haben die Chance, einen Reifen nicht im Labor, sondern auf der Straße zu entwickeln. Während andere Hersteller auf Prüfstände starren, bekommt das Entwickler-Team in Reichshof plötzlich Test-Tagebücher aus Patagonien und den Anden auf den Schreibtisch.
Über vier Jahre hinweg schickt Schwalbe den Weltumradlern Prototypen mit unterschiedlichen Gummimischungen und Profilen. Im Gegenzug erhalten sie penibel ausgearbeitete Erfahrungsberichte. Nach 73.000 Kilometern endet die Reise. 1986 kommt der erste Schwalbe Marathon auf den Markt. Von Anfang an ist er der Weltumradlungsreifen. Und Schwalbe pflegt dieses Image sorgfältig. Reiches Reiserad mit dem ersten Marathon steht stolz und patinabehaftet in der Erlebniswelt. Reiche ist so etwas wie der Urknall des Mythos Marathon. Doch allein von Weltreisenden kann eine Marke nicht leben.
Zum Glück für Schwalbe färbte der Ruf des Reifens schnell auf andere Terrains ab. Was im Amazonasbecken taugt, ist schließlich auch für den urbanen Schlaglochdschungel gut genug. Egal ob Seidenstraße oder Bundesstraße: Hauptsache Marathon. Wo Bike-Novizen aufgeregt über Schaltgruppen diskutieren, wandert der Blick der Bike-Ultras auf die Seitenwand des Mantels. Ein Marathon signalisiert: Dieser Mensch fährt nicht nur Fahrrad. Er fährt weit.
Mittlerweile gibt es 12 Marathon-Modellvarianten. Für E-Bikes, City-Bikes, MTBs, Gravel und natürlich Reiseräder. In jedem steckt das Versprechen besonderer Verlässlichkeit. Aber reicht das aus, um einen Mantel zum Mythos zu machen?

Teil der Geschichte
Barreal, Argentinien. Das Tretlager hat die Grätsche gemacht. Es fleht knarzend um Erlösung in der Restmülltonne. Doch auf Radreisen gelten andere Regeln. Ein Innenlager ist hier rares Gut, wegwerfen gilt nicht. Ein Mechaniker reanimiert das Teil und schenkt ihm mit viel Fett und Liebe ein zweites Leben.
Auf einer Reise bekommen Verschleißteile eine Bedeutung. Sie sind Teil der Geschichte. Sie sind Begleiter. Sie verdienen Aufmerksamkeit. Auch die Reifen. 5.000 Kilometer haben die Marathons jetzt auf der Uhr. Ein materialmordender Belagmix aus allen erdenklichen Spielarten von Schotter und rauem Asphalt. Dazu ordentlich Gepäck – und selten ordentlich kontrollierter Luftdruck. Der Vorderreifen sieht top aus, der Hinterreifen nicht mehr taufrisch. Ich tausche einmal durch und puhle Steinchen aus dem Profil. Soll ja noch ein bisschen halten.

Dauerläufer
Langlebigkeit ist der Markenkern der Marathon-Familie. Doch sie ist relativ. Ein sportlicher Gravel-Reifen gilt nach 5.000 Kilometern bereits als langlebig. Weiche Downhill-Reifen sind unter Umständen schon nach wenigen Hundert Kilometern durch. Ein Marathon hält länger. Viel länger.
Ich treffe Marathon-Produktmanager und Entwickler Michael Rudolph und lasse mich in die Welt der Compounds entführen – der Gummimischungen, die die Lauffläche des Reifens bilden. Sie sind der wichtigste konstruktive Hebel für Langlebigkeit. Die Basis aller Marathon-Compounds ist Naturkautschuk. Dazu kommen Additive, die Haftung, Rollwiderstand und Alterungsbeständigkeit beeinflussen. Und dann ist da noch „Carbon Black“.
Hinter dem Euphemismus verbirgt sich etwas, auf das Michael sehr gerne verzichten würde: industriell hergestellter Ruß. Dieser Ruß steckt in jeder schwarzen Lauffläche. Er ist entscheidend für die Abriebfestigkeit des Reifens. Ein Reifen funktioniert nur mit Ruß. Leider. Denn Ruß ist ökologisch problematisch. Schwalbe sucht daher nach neuen Wegen, mit dem Thema Ruß umzugehen. Dazu später mehr.
Doch selbst mit Ruß gibt es in der Reifenentwicklung einen klassischen Zielkonflikt. Harte Mischungen widerstehen dem Abrieb länger, weiche bieten mehr Grip. Der Schwalbe Marathon hat das Glück, dass Gewicht nicht ganz oben im Lastenheft steht. Wo Race-Reifen auf Diät gesetzt werden, dürfen es bei einem Marathon ruhig ein paar Gramm Compound mehr sein. Eine dickere Lauffläche bedeutet längere Haltbarkeit. Ein Marathon ist bewusst etwas fülliger als seine performanten Gravel- oder MTB-Verwandten.

Wann hast du dich bei deinem Reifen bedankt?
Ebenso relevant für die Langlebigkeit ist die Karkasse – das textile Skelett des Reifens. Anzahl, Stärke und Überlappung der Gewebefäden bestimmen, wie stark sich ein Reifen unter Last verformt, wie er rollt und letztlich auch, wie gleichmäßig sich die Lauffläche abnutzt. Das Profil dagegen hat deutlich weniger Einfluss auf die Laufleistung. Selbst die grobstolligen Marathon-Modelle sind so gestaltet, dass die versetzten Profilblöcke eine durchgängige und damit verschleißarme Lauffläche bilden.
Wie viel Laufleistung in einem Reifen steckt, lässt sich trotzdem schwer vorhersagen. Untergrund, Systemgewicht, Fahrstil, Luftdruck und Bremsverhalten spielen natürlich eine Rolle. Aber auch UV-Strahlung, Ozon und Temperatur beeinflussen den Alterungsprozess. Je nach Einsatz kann derselbe Reifen nach 13.000 Kilometern verschlissen sein – oder erst nach 30.000.
Am Ausgang der Markenwelt zieht Michael einen runtergerockten Reifen-Veteranen aus der Ecke. Daran hängt eine selbstgebastelte PowerPoint-Grafik mit einer Weltkugel, einer Schwalbe und der Aufschrift: „40.000 Kilometer. 0 Platten. Danke für die gute Qualität.“ Nicht jeder Marathon-Fahrer schickt seinen abgefahrenen Pneu zurück nach Reichshof. Aber einige tun es tatsächlich. Am Ende lässt sich Langlebigkeit vielleicht gar nicht in absoluten Kilometern messen, sondern in der Tatsache, dass sich Menschen bei einem Reifen bedanken.



Unplattbar
Neben der Langlebigkeit hat Schwalbe dem Marathon noch ein weiteres Versprechen in die DNA gegossen – Pannenschutz. Und auch hier gibt es eine Geschichte, die man kaum erzählen kann, ohne dass sie wie ein Märchen klingt.
Eine lokale Brauerei war genervt von den unzähligen Reifenpannen der Firmenfahrräder. Sie trat mit der Bitte um einen scherbensicheren Reifen an Schwalbe heran. Das Entwicklerteam dachte nach und erfand den SmartGuard: einen zusätzlichen Kautschukstreifen zwischen Lauffläche und Karkasse, der Scherben, Dornen und sogar Heftzwecken widerstehen soll. Alle „Plus“-Modelle sind mit dieser Technologie ausgestattet. Schwalbe selbst nennt sie unplattbar. Mit ein paar Abrojo-Samen ließe sich die These testen.


Ein Reifen hat einen Fußabdruck
Frankfurt – Madrid. Madrid – Buenos Aires. Buenos Aires – Ushuaia. Das war 2011 meine Route. Mit dem Flugzeug. Erst danach ging es aufs Bike. Als Radreisender wähnt man sich gerne auf der Sonnenseite der Nachhaltigkeitsdebatte. Doch auch Biketrips hinterlassen Spuren. Nicht nur in Form von CO₂-Emissionen auf dem Weg zum Startpunkt, sondern auch als feiner Abrieb auf Asphalt und Schotter.
Gemessen am weltweiten Reifenabrieb von Autos und Lkw ist das verschwindend wenig. Ignorieren lässt sich das Thema deshalb trotzdem nicht. Denn ein Produkt, das wie kaum ein anderes für nachhaltige Mobilität steht, sollte seinen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten.
Dass man sich in Reichshof dieses Themas bewusst ist, merkt man schon vor dem Betreten des Gebäudes. Der Dachgarten, die Ladesäulen, das selbst angebaute Gemüse … Doch der Anspruch endet nicht an der Fassade.


Material? Gesundheit!
Fahrradreifen enthalten umweltschädliche Stoffe wie Synthesekautschuk, Weichmacher und Carbon Black (Ruß). Das Ziel von Schwalbe ist es, den Anteil dieser Stoffe zurückzufahren. Wo es geht, auf Null.
Michael spricht daher nicht von Nachhaltigkeit, sondern lieber von Materialgesundheit. Ein Reifen soll nicht nur möglichst ressourcenschonend produziert werden. Er soll auch für die Menschen unbedenklich sein, die ihn montieren, fahren oder mit dem Rad in der Wohnung lagern. Vielleicht kommt ja doch mal der Nachwuchs auf die Idee, den Pannenschutz mit den Milchzähnen zu testen.
Ein Hebel ist dabei der Compound selbst. Schwalbe hat in den letzten Jahren den Anteil an Naturkautschuk in der Lauffläche erhöht. Die „Green Marathon“-Linie ist damit zu 99 % schadstofffrei.
Parallel dazu haben die Reichshofer aber auch ein einzigartiges Recycling-System aufgebaut. Händler sammeln markenübergreifend Reifen und Schläuche in Recycling-Boxen. Die Boxen werden zu Schwalbes Partner Pyrum ins Saarland gebracht. Dort werden sie geschreddert und in einem speziellen Reaktor wieder in nutzbare Rohstoffe umgewandelt. Einer davon ist recyceltes Carbon Black, das dann für die Produktion neuer Reifen in Asien genutzt wird.

Generation Marathon
Langlebigkeit, Pannenschutz, Umweltfreundlichkeit. All das sind Attribute. Sie erklären, warum Menschen einen Reifen kaufen – aber noch nicht, warum sie ihn mögen. Ich drehe eine letzte Runde durch die Markenwelt. Wolfgang Reiche in den frühen Achtzigern. Die Rückkehr des Fahrrads in den urbanen Raum in den Neunzigern. E-Bikes. Nachhaltigkeit. Eigentlich erzählt der Marathon gar nicht die Geschichte eines Reifens. Er erzählt die Geschichte des Fahrrads. Jede Generation stellte dem Rad neue Fragen. Der Marathon lieferte erstaunlich oft die passende Antwort. Vielleicht ist genau das sein Geheimnis. Er hat den Zeitgeist nicht nur begleitet – er war ihm häufig einen Schritt voraus.
Fazit
Der Schwalbe Marathon ist eine Reifenikone. Doch zur Legende wurde er nicht durch Marketing. Auch nicht durch eine magische Gummimischung oder Zauberfäden in seiner Karkasse. Er wurde Teil der Geschichte, weil Generationen von Radfahrerinnen und Radfahrern ihre eigenen Geschichten auf und mit ihm erlebt haben.
Hier geht’s zu Schwalbe.

Words: Nils Hofmeister Photos: Nils Hofmeister






